Samstag, 19. Juli 2008

Tour de Bretagne 3. Tag

Der Rausch ist ausgeschlafen und das Frühstücksbuffet war extrem reichhaltig. Also das Hotel Ibis am Vieux Port in La Rochelle ist sehr zu empfehlen! Hier ein Bild von der Frontseite des Hotels.


Zu Fuss durchqueren wir den alten Hafen auf der Suche nach unserem ersten Cache für heute. Er soll am A... der Welt sein - sorry, so heisst er nunmal. Wir wandern also ans A... der Welt und finden den Cache ganz einfach.
Kleine Geschichte: Der Leuchtturm am Ende der Welt wurde im Jahre 1905 dank des letzten Romans von Jules Verne bekannt. Der Original Leuchtturm steht am Cap Horn in Argentinien. Errichtet wurde er 1884 an einer der gefährlichsten Navigationsstelle des Planeten - dem Cap Horn.
1902 wurde der Leuchtturm verlassen und fortan seinem Schicksal überlassen.
1993 reiste André Bonner - ein Robinson Cruso der modernen Zeit - ans Cap Horn und fand dort den von Wind und Regen zerstörten Leuchtturm. Er beschloss den Turm am Ende der Welt wieder aufzubauen und reiste im Jahre 1994 mit 9 weiteren Peronan ans Cap Horn um den Leuchtturm wieder aufzubauen.
Als Zeichen der Verbundenheit zwischen der alten und der neuen Welt wurde am Tor von Europa - in La Rochelle - eine Kopie des Leuchtturmes gebaut.
Hier ein Bild von der Kopie. (also nicht ich, das links von mir!!!)


Bilder mit Meer-Hintergrund verstärkt das Feriengefühl ungemein - oder?


Mit dem Bus fuhren wir zurück zum Hotel- beim Aussteigen haben wir gmerkt, dass der Bus direkt vor dem Hotel gehalten hat und er uns superschnell ans Ende der Welt gebracht hätte... und wir sind alles gelaufen. Naja, so konnten wir den Sport für heute schon buchen.

Gestern wäre der Cache auf der Ile d' Oléron noch auf dem Plan gestanden, aber das hat aus Zeitgründen nicht mehr gereicht. Also haben wir Kehrtum gemacht un sind auf die Insel gefahren. Die Brücke die vom Festland auf die Insel führt ist eine der Längsten in Europa. Und so sieht sie aus dem Auto heraus aus. Der Cache war easy gefunden - Nathi bekommt den Übernamen "Micro-Pig" Sie ist wie ein Trüffelschwein, jedoch findet sie Micro-Caches und keine Trüffel - leider. *grins*


Der Weg nach Vannes zog sich unendlich in die Länge. So brauchte Nathi ein Relaxing-Päuschen im Auto - Neudeutsch "Powernapping". Zur Strafe musste sie beim Tankstopp den Insektenfriedhof auf der Windschutzscheibe beseitigen.


In Vannes angekommen bezogen wir unser 24m2 Zimmer - Platz zum versauen.
Nach dem Abendessen waren wir so müde und aufgedreht, dass wir die Loby des Hotels austesteten, zum Ausgehen waren wir einfach zu müde.

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