Wir entschlossen uns, noch einmal nach Ploumanac'h zu fahren und dort zu shoppen. Vor 2 Jahren haben wir dort ganz günstig Souveniers gekauft. Aber die Teuerung machte sich auch in unserem "Geheimtipp" bemerkbar. Ein Veston für Jordan hätte satte 32.- € gekostet - gehts noch!?!
Ok, schnell weg hier, wir finden schon noch was. Zur Stärkung genehmigten wir uns nochmal eine feine Crêpes in unserem neuen Lieblingslokal. Der Wirt erkannte uns gleich wieder und fragte, ob wir den gleichen Tisch wie letztes Mal möchten. Wir mussten so lachen. Hier ein Bild vom Lokal, von der Tisch beschriftung und der Säule, ratet mal, in welchen Farben sie schon gestrichen wurde ;o)
Gestärkt und im Shopping Fieber düsten wir nach Saint Malô in der Hoffnung hier etwas passendes für unsere Lieben zu finden.
Vor den Toren der Festung, die Vögelchen haben im Sand gebadet, ganz viele waren plötzlich um uns herum:
Natürlich reihen sich hier Souvenierläden an Souvenierläden. Da wir nicht sehr Entscheidungsfreudig waren heute, geataltete sich auch diese Aufgabe ziemlich schwierig. Nathi hatte heute ihr Schweizer T-Stirt an und wurde prompt von einem Verkäufer darauf angesprochen. Ob sie denn Alex Frei kenne - natürlich kennen wir den - er sei viel hier in Saint Malô, er wohne hier in der Nähe, er habe ja in Rennes gespielt, sei ein toller Typ, er kenne ihn gut und wir sollen ihn Grüssen, wenn wir ihn zu Hause sehen. Gröhl...
Nach zig besichtigten Segelschiff-Nachbildungen welche mal besser mal weniger gut sind entscheidet sich Marco endlich für ein Modell. Schnell bezahlt und raus, sonst sind wir hier noch länger am suchen. Uff... endlich.
Nach dem kurzen Abstecher nach Saint Malô sind wir am Abend in St. Etiennes en Cogles eingetroffen. An der Türe hing ein Zettel: "Wir sind beim Apéro im Haus gegenüber, geht einfach rein." Wir freuten uns schon auf das freudige gebell von Bella, dem Hund von Pierre & Bernadette, aber das Haus war ruhig. Wahrscheinlich haben sie sie mitgenommen.
Nachdem Bernadette unser Auto vor dem Haus sah, rannte sie schnell herüber um uns zu begrüssen. Ich fragte wo denn Bella sei, sie schaute uns ganz traurig an und sagte uns, dass sie am Tag zuvor verstorben sei. Die arme Maus war sehr krank. Es war ganz komisch, das Haus so ruhig und leer ohne sie.
Abendessen, endlich Hausmannskost ohne grosses Primborium. Schon bald fielen wir todmüde ins Bett.
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