Die Caches waren schnell gefunden, so beschlossen wir ins nahe Fougères zu fahren und noch ein wenig zu shoppen.
Auf dem Rückweg von Fougères gingen wir kurz zu Nathis Onkel Louis. Er lebt noch im Haus von Nathis Grossmutter - sie ist im März diesen Jahres verstorben - und bekommt kaum Besuch. Er freute sich sichtlich uns zu sehen. Anscheinend hatte ihm niemand erzählt, dass wir in der Gegend sind.
Es war komisch in das Haus zu gegen und Mêmê nicht zu sehen. Niemand der in Garten nach dem Rechten sieht, über den Hof schlurft in den viel zu grossen Holzschuhen und der blau karierten Schürze. Niemand der 3 Liter Filterkaffee für 3 Personen kocht, niemand der sagt dass man doch was essen soll, man sei so mager und niemand der sich als halb taub ausgab, aber draussen die Vögel zwitschern hört. Das war die kleine Frau mit dem grössten Herzen in dem alle Kinder, Enkel und Urenkel gleichviel Platz fanden.
Da wir nicht an der Beerdigung teilnehmen konnten war es für uns das erste wiedersehen mit dem Haus in dem so viele Sommerferien Erinnerungen von Nathi steckten. Ein sehr emotionaler Moment.
Nach einem Apéro und einem Schwatz mit Louis machten wir uns auf zum nächsten Treffen.
Eine weitere Tante hatte zum Abendessen geladen. Viel erzählt, viele Fotos angeschaut, viel gegessen... die Kurzzusammenfassung des Abends.
Wieder "zu Hause" angekommen haben wir die Koffer gepackt und alles bereit gelegt für die Abreise am nächsten Tag.
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