5 Kilometer vor dem Mont standen wir plötzlich im Stau - ganz schön viele Turis heute - denkste.
Ein netter junger Gendarme hielt uns an und erklärte uns, dass wir nicht auf den Parkplatz des Mont Saint Michel fahren können, da Demonstranten die Zufahrt zum Parkplatz blockierten. Als wir uns umsahen standen da hunterte von Polizisten in der Umgebung. Wow... wir fragten ihn, ob man denn trotzdem hin könne, er lachte und sagte, dass wir die 2 Kilometer zu Fuss gehen müssten. Ok, was macht man nicht alles. Auto beim Restaurant parkiert, Wanderschuhe montiert und Richtung Mont gewatschelt.
Tatsächlich standen da hunderte Jäger, die gegen den Präsidenten demonstrierten der irgendwelche Jagdzeiten geändert hatte. Wieso sie das ausgerechnet an einem Samstag genau da machen mussten ist uns gänzlich unklar, denn da ist kein Jagdgebiet weit und breit.
Der Cache befindet sich ausserhalb der Mauern und kann nur bei Ebbe geloggt werden. Da wir über eine Stunde in Verzug waren und die Flut schon bald eintraf, mussten wir uns einen trockenen Weg suchen. Durch viel Matsch und "grüsligem" Schlamm finden wir den Weg zum Cache. Zum Glück hatten wir die Wanderschuhe montiert.
Marco hat sich als Äffchen betätigt und ist auf die Felsen geklettert um den Cache zu finden - er war erfolgreich!
Danch schlenderten wir auf dem Mont herum und genossen den Nachmittag.
Als es zu nieseln anfing traten wir den Rückmarsch Richtung Auto an. Genau als wir aus der Festung heraus wollten stürmten die Jäger die Festung und wir mussten warten. Super - wir waren mitten in der Demo! Hier ein paar Fotos:
Am Abend waren wir bei Nachbarn von Pierre und Bernadette zum Grillieren eingeladen. Es war ein netter - sehr alkoholreicher - Abend. Gegen 23.00 Uhr gingen wir nach Hause. Dort wollten wir noch nicht gerade ins Bett, also haben wir Karten gespielt bis 2.00 Uhr Morgens... (Marco hat gewonnen...)
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